Unterafferbach

 

Unterafferbach ist ein Kirchdorf in Bayern und liegt am westlichen Rand des Spessarts (Lkr. Aschaffenburg). Seit dem 1. Juli 1971 Ortsteil des Marktes Goldbach. Es wurde im Rahmen der Gebietsreform eingemeindet.


Aufgrund der 25-jährigen Zugehörigkeit zu Goldbach wurde 1996 ein großes Dorffest gefeiert, zu diesem Anlass ist auch ein eigenes Ortswappen von Unterafferbach vorgestellt worden, entworfen von einem Künstler aus der Region.

Das Wappen zeigt links oben einen Apfelbaum an einem Bach, -abgeleitet  vom  Ortsnamen (siehe unten) sowie eine Nacktschnecke, im lokalen Dialekt "Schnääl" genannt.
Schnääl - das ist auch der Spitzname der Unterafferbacher, wie in vielen unterfränkischen Gemeinden üblich.
Mit dem Schnääl-Wappen idendifizieren sich viele Einheimische, gleichwohl es keine lange Historie aufweist.

Im Ortsnamen hat sich das althochdeutsche Wort „affoldra“, westgermanisch „apuldro“, angelsächsisch „apuldr“, welches Apfelbaum heißt, erhalten. Mitteldeutsch heißt es „affolter“. Das hohe Alter des Wortes ist also sprachwissenschaftlich erwiesen, mit ihm der Ortsname selbst.

Geschichte
Die Hügelgräber im Wald zwischen Goldbach und Unterafferbach geben Hinweise auf eine frühe Besiedelung von Unterafferbach während der Jungsteinzeit, erstmalig urkundlich erwähnt wird Unterafferbach jedoch erst unter dem Namen „Affalderbach“ in der Mainzer Heberolle in der Zeit um 1260.
Bereits im 14. Jahrhundert besaß Unterafferbach eine eigene Kapelle. Die heutige Kirche unter dem Patronat des heiligen Wendelin wurde 1928 eingeweiht.
1812 erbaute man das erste Schulhaus. Die Kinder mussten vorher zum Unterricht nach Goldbach gehen

Am 28. September1879 wurde die freiwillige Feuerwehr Unterafferbach gegründet.
Den ersten Telefonanschluss erhielt der Ort am 6. Juni 1906, 1922 erfolgte der Anschluss an das Stromnetz. Unterafferbach war bis weit ins 20. Jahrhundert hinein sehr ländlich geprägt, mittlerweile existieren keine ländliche Höfe mehr. Unterafferbach ist ein Pendlerdorf, am Ort selbst gibt es nur wenige Arbeitsplätze.

 

 


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